SLIDE VIEWS
Mit einer Spielerei vor vielen Jahren fing alles an.
Glasfarbe, gefärbter Klebstoff, das ganze als Experiment auf leeren Glasdias und Objektträgern.
 

Malerei, Ausstellungsraum und das atmosphärische Lichtspiel in ihnen finden in den Lichtbildern zusammen.

Jedes einzelne dieser in Dia Größe erstellten Bilder eröffnet den Weg in eine virtuelle Rauminstallation und bietet gleichzeitig die Perspektive, diese Projektion mit anderen solchen ´künstlichen Räumen" in Wechselwirkung zu bringen. Hierbei wird auf die Bearbeitung am Computer aus gutem Grund verzichtet.
Das Spiel mit dem Zufall läßt sich digital nur schwer beeinflussen aber mit den verwendeten Werkstoffen nahezu unbegrenzt und zielgerichtet manipulieren.

Mithilfe von Lösungsmitteln und unterschiedlichsten Werkzeugen entwickelt sich dann eine Eigendynamik.

So entstehen Dreidimensionalität und ein reicher, stark ins Organische wuchernder Formenkanon.
 
Aus der Idee des Erschaffens künstlicher Räume wird so eine Entdeckungsreise durch lebendige Landschaften scheinbar fremder Welten von fragilen Strukturen, dynamischen Flächen oder floralen Formen.
Im ersten Arbeitsschritt sind die Slide Views Projektionen der Malerei.
 
Die Aufdeckung des Organischen in der anorganischen Sphäre der Werkstoffe (Kunststoff, Metall, Glas, Loesungsmittel) führt danach zu Fotoarbeiten im Mikrodetailbereich, mit denen die Lichtbilder wieder im Realen verankert werden.

 

 
 
 
 
 
 
 
 




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